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607 Witze aus der Kategorie Bauern
Der Sohn vom Lachnerbauern fiel vom Gerüst und brach sich das Genick. Aufgeregt berichtet die Zenzi Ihrer Nachbarin von der Neuigkeit. „0 mei" sagt die Nachbarin, „dös hab i mir scho immer denkt, daß der net oid wird." „Wieso" fragt die Zenzi. „Dös hast doch selber g'sehn, daß der immer so blaß ausg'schaut hat" erhält sie zur Antwort.
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-03-17 10:07:46

Der Wimmerbauer ist gestorben und die Bäuerin geht persönlich in die Stadt, um einen Sargzubesor-gen. Geizig war sie schon immer und deshalb muß der Sarg billig sein. Sie geht in ein Bestattungsgeschäft und läßt sich eine Auswahl von Särgen zeigen'. „Hier ist ein prächtiger Eichensarg mit Bronzebeschlägen. Er kostet neunhundert Mark. " „Sie san ja närrisch, " bekommt der Verkäufer zur Antwort, „dös is viel z'viel für's Sterb'n. I möcht an billigen Sarg. " „Schön, da haben wir einen einfacheren, er kostet sechshundert. " „Ja eahm schau o. Mei Mo taat's sich im Grab um-drehn, wenn er dös wiss'n taat. " „Auch recht. Da habenwireinen einfachen Fichtensarg, er kostet nur zweihundert Mark. " „Na, na mir gangst. Für die paar Holzbrettl'n ist dös viel z'teier. " „Gut. Hier haben wir für sie ein einmaliges Sonderangebot. Es ist ein Sarg um achtzig Mark, beste Verarbeitung. Er ist lediglich schon einmal gebraucht, es war schon einer dringelegen. " „Ja für wen halten's mi. Achtzig Mark für an gebrauchten Sarg. Dös kommt gar net in Frag." Der Verkäufer ist mit seinem Latein am Ende. „Wissend was," sagt er, „bringend Ihren Mann her zu uns. Dann montieren wir ihm vier Haltegriffe an "
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-03-17 10:04:30

Der Huberbauer steht am Grab seiner Frau. Obwohl es manchmal im Leben handgreiflich herging, und er es nicht leicht hatte bei ihr, wird er am Grabe von Rührung übermannt. ,,0h mei Zenzi, o mei, jetzt bist so tief drunten. Schön war's, wehnst no bei mir wärst. " Just in diesem Augenblick wirft ein Maulwurf am Grabe Erde nach oben. Der Huberbauer wird vor Schreck kreidebleich und ruft: ,,Aber Zenzi! Du wer st doch noch an Spaß versteh 'n!"
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-03-16 23:19:41

Ein alter Bauer liegt im Sterben. Der Herr Pfarrer ist bei ihm, um ihm bei seinem letzten Stündlein geistlichen Beistand zu geben. Fragt der Pfarrer: „Sag Huberbauer, drückt dich noch was? " „Mei, Herr Pfarrer, druck'n direkt net, aber wenn's mi so frag'n, es geht ma was halt im Kopf rum". „Dann sag es mir, damit dir's leichter wird." „Wissen's Herr Pfarrer, wia i jung war, hab i di Gschwendtner-Kathi gern g'sehn. Und der Sepp, mei Nachbar, der hat's aa gern g'sehn. Einmal san ma alle drei mit'n Kahn auf n See aussi g'fahrn. Der Sepp und i san dann ins Streit'n kommen und dabei hob i den Sepp ins Wasser einig'schmissn. Und jetzt denk i mir halt immer, ob ihm vielleicht was passiert is, dem Sepp, weil i ihn seit der Zeit nimmer g'sehn hab.'-
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-03-16 23:17:56

Es ist Ostern und dem Wimmerbauern bleibt nichts übrig, er muß zum Beichten gehen. Er tuts ungern. Erbeichtet nach herkömmlicher Weise, endlich sind sie beim sechsten Gebot. Der Huberbauer kommt ins Stocken und etwas unkeisches hob i to. Hochwürden." „Na sags schon," fordert ihn der Pfarrer auf. "„Wia, . . . wia die Bäuerin auf dem Bauch g'legn is, da hat's mipackt und i. . .i bin von hinten. . ." „Mhmhm," wiegt der Pfarrer den Kopf, „dös kostet eine besondere Büß, Wimmerbauer. Sag'n wir 10 Ave Maria und 5 Vaterunser, und in den Opferstock stechst Zwanzig Mark für die armen Heidenkinder. " Der Wimmerbauer geht erleichtert aus dem Beichtstuhl. Abends kommt er aber nicht umhin, das Erlebnis seiner Bäuerin zu sagen. Als diese von den 20 Mark hört, wird sie ganz fuchtig. „Was, 20 Mark. Der is ja narrisch. Dem werd ich es zeig'n!" Und schnurstracks läuft sie ins Pfarrhaus. „Herr Pfarrer," sagt sie drohend und zieht einen Zwanzigmarkschein heraus. „Herr Pfarrer,' was is dös? " „Ein Zwanzigmarkschein," sagt der Pfarrer verwundert. Die Wimmerbäuerin dreht den Schein um: „ Was is dös Herr Pfarrer? " „Was solls schon sein, auch ein Zwanzigmarkschein. " Die Bäuerin steckt den Schein wieder zu sich und sagt: „Dös merk'ns eahna gut, Herr Pfarrer. Und i bin die Wimmerbäuerin, sowohl von vorn als auch von hinten."
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-03-16 23:09:58

Der Gschwendtnerbauer besucht mit seiner Frau eine Flugveranstaltung in Fürstenfeldbruck. Staunend und mit offenem Mund sehen die beiden die tollkühnen und waghalsigen Flugkunststücke der Piloten. Einem Kunstflieger bleibt das unverhüllte Staunen der beiden nicht verborgen. Jederzeit zu einem Scherz aufgelegt spricht er den Gschwendt-nerbauern an und bietet ihm 1000 Mark, wenn er eine halbe Stunde mit ihm fliegt, und dabei keinen Laut von sich gibt. Für Geld tut der Gschwendnerbauer und seine Frau fast alles. „Wenn mei Frau a mitfliegt, kriegt dann jedes an Tausender", fragt er listig. Der Kunstflieger erklärt sich damit einverstanden, und so fliegen also die beiden, fest vermummt, im offenen Rücksitz mit. Der Kunstflieger legt los. Fast senkrecht jagt er hoch, zieht dann die Maschine nach links, trudelt, fängt jäh ab, macht einen Doppellooping, dann einen Looping rückwärts - kein Laut ist von den beiden zu hören. Es ist nicht zu glauben. Nach einer halben Stunde landet er. Voller Bewunderung zieht er den Gschwendterbauern aus dem Sitz, dabei ganz vergessend, daß auch die Bäuerin noch drin sitzen sollte. Anerkennend haut er dem Bauern auf die Schulter. „Großartig, wie sie das durchgehalten haben. Kein Wort haben sie gesagt. Haben sie denn die ganze Zeit kein einziges Mal das Bedürfnis gehabt, etwas zu rufen? " ,,Naa", sagt der Gschwendtnerbauer, „nur einmal beinahe, aber im letzten Augenblick hab i dös no amal verdruckt." „Wann war denn das, bei welcher Gelegenheit? ", fragt der Kunstflieger neugierig. Da erhält er zur Antwort: „Dös war da, wia mei Alte herausgfalln is!"
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-03-16 23:04:21

Der Huber Ferdinand ist über 30 und möchte gern heiraten. Da er zu linkisch ist, um auf dem Tanzboden eine anzusprechen, geht er zur Zeitung und gibt eine Annonce auf: „Hübsch soll's sein, fleißig, net über 30 bissei Geld soll's hab'n und anständig." Der zuständige Sachbearbeiter setzt ihm einen passenden Text auf und sagt zum Schluß: „Soll's ein- oder zweispaltig sein? " Der Ferdl ist sprachlos: „Ja...gibts denn sowas aa? "
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-03-16 22:58:36

Der Lachnerbauer will mit dem Zug in die Stadt. Als der Zug einfährt, schicken sich die Leute an einzusteigen. Nur der Lachnerbauer nicht. Er geht die Wagen entlang und blickt suchend in die Abteile, die ihm anscheinend zu voll sind. „Alles einsteigen", schreit da der Bahnhofvorstand, und hebt die Kelle. Der Lachnerbauer stellt seinen Kofferabund läßt den Zug abfahren. Dem Vorstand aber droht er finster und wütend mit dem Regenschirm. „Glaubst du vielleicht, i laß mi von dir herumkommandieren, du Rammel, du Gscherter!"
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-03-16 22:52:36

Beim Pinkeln wird der Bauer von einer Wespe in sein bestes Stück gestochen. Um sich Linderung zu verschaffen rennt er schnell zum Buttermilchkübel. Die Magd sieht ihn dort seinen Schniedelwutz reinhängen und meint: "Wie du ihn leergeschossen hast, das hab' ich schon mitgekriegt, aber wie du ihn wieder auflädst noch nicht".
Eingetragen von: ezacher05 am 2005-09-27 11:19:16



Pennt der Bauer auf dem Trecker, vergaß er seinen Reisewecker!


Eingetragen von: Klaus Stepkin am 2005-01-25 09:57:38



Bauer, Bäuerin, Tiere pennen, weil sie ihren Derrick kennen.


Eingetragen von: Pascal am 2005-02-23 08:52:43



Säuft der Bauer zwei Wochen lang, geht die Bäuerin auf Bauernfang.


Eingetragen von: Dieter am 2005-01-21 23:02:37


Wächst der Magd ein dicker Bart, wird der Winter lang und hart.


Eingetragen von: Justus am 2005-02-25 05:34:29



Riechen streng des Bauers Socken, war der letzte Winter trocken.


Eingetragen von: Manuela am 2005-02-24 15:52:43




Was zu Silvester ausgesät, im September lauthals kräht.


Eingetragen von: Silvio am 2005-02-15 18:54:49


Schaut der Hufschmied beim Schmieden dem Schimmel ins Maul, ist am Schimmel, am Schmied oder beiden was faul.


Eingetragen von: Natascha am 2005-02-25 23:09:37



Fällt des Bauers Uhr in den Mist weis er nicht wie spät es ist.


Eingetragen von: PeterPan am 2005-01-20 23:08:27



Blitzt und donnert es mit Schaudern, kriecht das Vieh ins Bett zum Bauern.


Eingetragen von: Nancy am 2005-02-22 21:44:10



Liegt des Bauern Uhr im Mist, weiß er nicht wie spät es ist.


Eingetragen von: Nancy am 2005-02-22 03:05:46



Liegt der Bauer tot im Bett, war die Bäuerin wohl zu fett.


Eingetragen von: Nancy am 2005-02-18 22:39:12




Kräht der Bauer auf dem Mist, sein Gockel wohl in Urlaub ist.


Eingetragen von: Nancy am 2005-01-12 04:55:17



Hat der Bauer Hühneraugen, trägt er Schuhe, die nichts taugen.



Eingetragen von: Torsten am 2005-01-19 02:59:45



Der Euterstrahl wird immer dünner, hat der Bauer klamme Finger.


Eingetragen von: Natascha am 2005-02-11 18:32:30



Geht die Bäuerin in die Breite, sucht der Bauer schnell das Weite.


Eingetragen von: Mandy am 2005-01-16 07:15:34



Liegt der Bauer unterm Tisch, war das Essen nimmer frisch.


Eingetragen von: Sarek am 2005-01-11 02:47:45

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