Ein Ehemann zu seiner jungen Frau: »Jetzt werde ich ein Buch nehmen und mich darin vertiefen!« -»Ach, Alfred«, haucht sie, »warum nimmst du ein Buch?«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 16:15:02
»Was heißt hier Krieg und Störung?« sagt ein Jude aus dem Grenzgebiet zu dem anderen. »Ich hab' da keine Schwierigkeiten. Die können schießen mit Granaten, die können schießen mit Artillerie - meine Frau schläft, und die ist nicht wach zu kriegen. Nicht mit Geld und gute Worte.«
»Du lügst, Isaak«, schimpft da die Frau. »Mit Geld
hast du es noch nie versucht.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 15:14:03
Herschel arbeitet in einer israelischen Kinderwagenfabrik. Und nun ist seine Frau schwanger.
»Herschel«, bittet ihn seine Frau. »Arbeitest du doch in einer Kinderwagenfabrik, und wir sind so arm. Stehlen kannst du keinen Kinderwagen. Also, jeden Abend bring' ein paar Teile mit, dann baust du ihn zu Hause zusammen.«
»Gut«, verspricht Herschel.
Monate vergehen. Sarah ist hochschwanger, das freudige Ereignis wird jeden Moment erwartet.
»Herschel, Herschel«, klagt Sarah. »Jetzt hast du jeden Abend mitgebracht Teile aus der Fabrik und sie zusammengesetzt. Was ist mit unserem Kinderwagen?«
»Ich weiß nicht, Sarahleben«, meint Herschel bekümmert. »Ich bin ein schlechter Mechaniker. Habe ich die Teile zusammengesetzt drei-, fünf-, sieben-, neun-, elfmal - und immer kommt raus ein Maschinengewehr.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 15:02:43
Sarah räumt das Bad auf. Sie sieht eine alte Rasierklinge - und wirft sie weg. In dem Moment kommt ihr Mann Uri.»Was machst du, Sarah!« ruft er.
»Ich werfe deine Rasierklinge weg, die alte.«
»Was?« schreit ihr Mann. »Die alte? Seit drei Jahren
ist sie in meinem Besitz, meine einzige Rasierklinge.
Und beide Male habe ich mich nicht geschnitten.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 14:52:53
»Wo bist du so lange gewesen«, keift Sarah den Herschel an. »Habe ich mir eine Hundehütte gekauft.« »Was?« schreit Sarah. »Eine Hundehütte! Wo wir
doch gar keinen Hund haben.«
»Nebbich«, antwortet Herschel. »Hast du dir doch
auch gekauft fünf Büstenhalter.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 14:37:34
Moische und Sarah gehen mit ihrem vor acht Tagen geborenen Töchterchen in Tel Aviv spazieren. Im Supermarkt gehen sie einkaufen, der Kinderwagen bleibt vor der Tür. Der Einkauf ist beendet, Moische nimmt den Kinderwagen. Nach 100 Metern bleibt Sarah entsetzt stehen.
»Moische! Moische!« ruft sie. »Das ist aber nicht unser Baby!«
»Pst, sei ruhig, du Dumme«, zischt Moische. »Der Kinderwagen ist viel teurer.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 14:34:09
»Isaak«, will Sarah auf dem Sterbebett wissen. »Wenn ich bin gegangen, möchtest du wiederheiraten?«
»Nee, versprochen. Versprochen!« beteuert Isaak. »Möcht ich mich erst ein paar Jahre erholen.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 13:03:15
Großdiskussion in der Familie Rosenzweig. Und zwar über den Bräutigam, den der Vater ausgesucht hat. »Na, warum willst ihn nicht heiraten?« fragt Vater Rosenzweig. »Hat er nicht eine tadellose Vergangenheit.«
»Jawohl, stimmt«, ereifert sich Sarah, die Gattin.
»Und ist er nicht ein fleißiger Kerl, ist seine Zukunft nicht vielversprechend?«
»Nuna«, sagt das Töchterchen. »Stört mich nur seine Gegenwart.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 12:58:32
Isaak wird eingezogen, zur Marine. Nach drei Monaten kommt er das erstemal auf Urlaub und trifft sich sofort mit seiner Freundin Sarah. Er protzt mit seinen Kenntnissen, die er bei der Armee bekommen hat. Navigation, Orientierung, Nachtsterne.
»Und jetzt, Sarah«, flüstert er unter dem nächtlichen Himmel. »Sarah, jetzt werd' ich dir zeigen den großen Bären.«
»Auweih geschrieen«, giftet Sarah. »Werd' ich sofort laut rufen um Hilfe, wenn du bloß einen Knopf aufmachst.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 12:56:35
Isaak sitzt mit seiner Sarah auf einer Parkbank. Nebenan sitzt ebenfalls ein Liebespaar. Sie hören Flüstern, Kichern, Lachen.
»Siehst du«, klagt Sarah. »In acht Minuten hat er sie achtmal geküßt. Warum tust du nichts solches?«
»Na«, fragt Isaak nachdenklich. »Wird se mich lassen?«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 12:53:33
Die keusche Sarah hat endlich ihren Daniel geheiratet. Und Daniel zieht sich aus. Zum erstenmal sieht Sarah seine Männlichkeit.
»Daniel!« ruft sie. »Daniel, du hast gelogen!«
»Wieso hab ich gelogen?«
»Da«, sagt Sarah und zeigt auf seine Männlichkeit. »Du hast mir gesagt, das wären 15 Zentimeter.«
»Reg' dich ab«, sagt Daniel. »Stimmt doch. Zehn Zentimeter vorher und fünf Zentimeter nachher.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 12:51:54
»So! So!« tobt Isaak seine zweite Frau an. »Betrügst du mich! Und gesagt hast du, bevor wir sind gegangen zum Heiraten, du heiratest aus Liebe.«
»Isaak«, sagt Sarah. »Habe ich dich geheiratet aus Liebe.«
»So, was liebst du denn?«
»Nuna - liebe ich dein Bankkonto, liebe ich deinen Sportwagen, liebe ich deine Yacht - und liebe ich deinen Sohn.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 12:46:25
Kohn will das Geschäft ganz groß aufziehen. Er investiert Geld und wieder Geld und wieder Geld in das Geschäft - und eines Tageg hat er alles verloren.
Mit gesenktem Kopf tritt er vor sein Weib. »Sarahleben«, sagt er. »Es kommt eine schlimme Zeit. Wir werden leben müssen von der Luft und von der Liebe.«
»Macht nichts, Kohn, macht nichts«, tröstet sie ihn. »Wir werden durchkommen.« Am andern Tag kommt Kohn nach Hause. Was
sieht er? Seine junge Frau rutscht splitterfasernackt das Treppengeländer herunter. »Sarah!« schreit er »Was machst du da?«
»Dumme Frage, Kohn«, antwortet sie. »Ich wärme das Mittagessen.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 12:45:26
Nach drei Jahren Ehe ist die junge Sarah schwanger. Und von dem Tag an, an dem sie es weiß, verweigert sie Herschel jede Zärtlichkeit.
»Sarah! Komm, liebe mich!« bittet Herschel.
»Nein, Herschelleben, das kann ich nicht«, beteuert Sarah. »Aber gehe hinauf in den ersten Stock, zu Frau Grünspan, sie wird dir aushelfen.«
»Zu Frau Grünspan?« empört sich Herschel. »Wenn ich komme mit meine Probleme, wird sie mich rausschmeißen.«
»Nein, wird sie nicht«, beteuert Sarah.
Herschel steigt nach oben. Nach zwei Minuten ist er wieder da. Mit einem blauen Auge. Und einem zerrissenen Anzug.
»Siehst du, Sarah!« schreit er. »Hab ich's doch gesagt, hat mich Frau Grünspan rausgeschmissen.«
»Undankbares Weib!« schimpft Sarah. »Wo ich ihr doch so oft ausgeholfen habe.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 12:42:27
In Israel sind sie modern geworden. Sehr modern sogar. Als Herschel mit seinem Wagen mit seiner Freundin Sarah plötzlich in eine dunkle Seitenstraße abbiegt, sagt Sarah: »Herschel, jetzt mußt du dich entscheiden.«
»Was? Was muß ich entscheiden?« fragt Herschel gespannt.
»Na, soll ich wegtun das Höschen oder den Kaugummi?«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 12:37:25
Ein jüdisches Ehepaar - seit 20 Jahren verheiratet - ist an der See. Die Frau springt ins Meer. Ganz aufgeregt kommt sie wieder zum Strand.
»Isaak, Isaak!« ruft sie. »Hast du gesehen? Da ist eine Welle gekommen und hat mich geküßt!«
»Hab ich wohl gesehen«, sagt Isaak. »Aber hab ich auch gesehen, wie sie gleich danach gebrochen hat.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 10:54:11
Sagt ein Ehemann zu seiner Frau: »Schatzerl, es tut mir leid, daß ich dir's sagen muß - aber so geht das nicht weiter! Unsere Wohnung ist zu klein, mein Einkommen reicht nicht für Extra-Ausgaben - der Onkel Josef, der vor zwei Jahren bei uns aufgetaucht ist und seither quietschvergnügt bei uns wohnt, schläft und ißt - dieser Onkel soll endlich ausziehen!« »Einverstanden«, sagt die Ehefrau. »Ich denk' mir schon die längste Zeit dasselbe, aber ich wollte nichts sagen, schließlich ist es ja dein Onkel!« »Mein Onkel?« wundert sich der Gatte. »Ich hab' immer geglaubt, es ist deiner!«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-23 14:54:17
An diesem Tag war alles schiefgegangen. Nun hatte seine Frau auch noch
das Essen anbrennen lassen. Wortlos nahm Georg das Tischtuch und warf
alles, was drin war, durchs Fenster.
»Merke dir das für das nächste Mal!« sagte er nach der Pause, die
inzwischen eingetreten war.
»Ich merke es mir«, nickte sie. »Wie konnte ich auch ahnen, daß du im
Garten essen wolltest?!«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-23 14:44:46
Durch den Dresdner Zoo schlendert ein Ehepaar. Vor einem Vogelgatter bleibt es stehen. Einige Pelikane watscheln vorüber. »Nu, gugge mal«, sagt die Ehefrau, »die scheenen Schtörche!«
»Das sind doch gar geene Schtörche«, sagt der Ehemann tadelnd. »Das sinn die berihmten Beeligahne, aus denen die Dinde gemacht wird.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-23 14:42:23
Der Dichter las seiner Frau sein neuestes Werk vor. Plötzlich unterbrach er
sich und fragte: »Hörst du mir auch zu, Beate?«
»Und wie!« nickte sie.
»Du hast aber eben gegähnt!«
»Ist das kein Beweis, daß ich dir zuhöre?«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-23 14:40:00
Karl kommt mit schwerer Schlagseite nach Hause. »Wo warst du denn
schon wieder?« fragt seine Frau verärgert.
»Mit einem Freund etwas kaufen«, lallt Karl.
Seine Frau schüttelt den Kopf: »Konderbar, konderbar!«
Erschreckt reißt Karl die Augen auf: »Warum sagst du denn Sonderbar« ?«
Da meint die Frau schnippisch: »Du sagtest ja auch >kaufenEingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-23 14:08:21
Die beiden Brautleute stritten sich. Der Bräutigam schrie: »Jetzt ist Schluß!
Du kannst dir einen Dümmeren suchen!«
»Das dürfte wohl kaum möglich sein«, erwiderte sanft die Braut.
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-23 14:03:56
Frau Mulemann kommt aus der Stadt nach Hause. »Du hast ja so eine
glänzende Laune«, wundert sich ihr Mann, »was hast du denn Nettes
erlebt?«
»Ja, stell dir vor«, sagt Frau Mulemann, »zufällig habe ich in der Stadt
deine erste Frau getroffen, und da sind wir in ein Cafe gegangen. Wir haben
über dich gesprochen und uns halb totgelacht dabei!«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-23 14:01:45
»Du bist aber auch immer anderer Ansicht als ich, Olga!«
»Das ist doch ein großes Glück, Egon! Sonst hätten wir ja stets alle beide
unrecht!«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-23 13:59:30
Wimmer war eifersüchtig wie ein Spanier. Eines Abends klingelte das
Telefon.
Frau Wimmer nahm den Hörer. »Hallo - ach, du bist es, Herbert? Wie geht
es dir denn, Herbert? Aber natürlich, Herbert! - Wann sagtest du,
Herbert? Abgemacht, Herbert! Auf Wiedersehen Herbert!«
Und lächelnd blickte sie auf ihren Mann, dem kein Wort entgangen war.
»Wer war das denn?« preßte er schließlich hervor.
Sie lächelte noch süßer und hauchte: »Herbert...!«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-23 13:47:19
