Ein Vaterschaftsprozeß. Nach kurzer Vernehmung bekennt sich der Beklagte schuldig. Der Richter hocherfreut, daß der Prozeß so schnell erledigt werden kann, sagt: »Nun sollten wir noch über das Finanzielle sprechen.«
Darauf der Angeklagte: »Herr Vorsitzender, das muß nicht sein, dafür will ich nichts, das war nämlich in meiner Freizeit.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-08-06 17:25:22
Der Verteidiger krönt sein Plädoyer mit einem flammenden Appell: »Hohes Gericht, dieser Mann hier ist kein Verbrecher. Er hat Anspruch auf Ihr Mitgefühl. Nur echte Not trieb ihn zu seinem Einbruch. Hätte er
sich sonst mit hundert Mark begnügt, nachdem in dem Schubfach nebenan eine Kassette mit zehntausend Mark lag?«
Da brüllt der Angeklagte in höchster Erregung: »Verdammt, was bin ich doch für ein Idiot.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-06-19 14:06:09
Die rassige Schönheit steht vor dem Scheidungsrichter. »Haben Sie gültige Beweise für die Untreue Ihres Gatten, gnädige Frau?« fragt der Richter. »Gewiß«, erwidert die Schöne. »Er hat's ja selbst zugegeben. In aller Öffentlichkeit hat er erklärt, daß er nicht der Vater meines Sohnes sei!«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-06-19 13:49:45
Ein junger Mann wird vor Gericht vernommen. Der
Richter blickt noch einmal in seine Akten und bemerkt,
daß der Junge noch nicht 16 ist.
»Warum haben Sie das nicht vorher gesagt«, schimpft
der Richter, »Sie hätten ja gar nicht vereidigt werden
können.«
»Entschuldigen Sie«, sagt der junge Mann, »ich wußte
nicht, daß ich noch nicht zeugungsfähig bin.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-06-19 13:07:16
Drohend fragt der Richter den angeklagten Landstreicher: »Warum haben Sie der Frau, die Ihnen den Kuchen schenkte, mit einem Stein das Fenster eingeworfen?« — »Es war kein Stein, Hohes Gericht«, rechtfertigt sich der Landstreicher, »es war der Kuchen.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-06-16 14:27:01
Gerichtsverhandlung. Die wichtigste Zeugin kann nicht erscheinen, da sie gerade ein Kind bekommt. Also wird die Verhandlung vertagt. Nach drei Wochen teilt der Richter per Aktennotiz einem Sekretär mit: »Die Zeugin hat entbunden, sie kann neu geladen werden.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-06-16 14:00:18
Der Staatsanwalt hat die bildhübsche Angeklagte in
Grund und Boden verdammt. Ein Jahr Gefängnis! Der
Verteidiger hält sein Plädoyer. Und schließt mit er
hobener Stimme: »Bei Ihnen, meine Herren Geschworenen, liegt es nun, ob diese reizende junge Dame für
ein Jahr in eine trostlose vergitterte Zelle muß oder ob
sie in ihr entzückendes Appartement in der Rue de la
Paix 36, 3. Stock links, Telefon 345 86, zurückkehren
kann!«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-06-15 13:56:49
Eine junge Mutter steht im Vaterschaftsprozeß vor dem Richter. »Nein, ich weiß wirklich nicht, wer der Vater sein könnte!« Der Richter freundlich: »Haarfarbe, Dialekt, Aussehen - wissen Sie gar nichts?« - »Nein, leider...« - »Hatte er ein Auto?« -»Ja, darin ist es doch passiert!« - »Und wie war die Nummer?« »Ach Gott, Herr Richter, gar nicht so besonders...!«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-06-14 17:30:50
»Angeklagte«, fragt der Richter, »haben Sie sich nun in der käuflichen Liebe betätigt oder nicht?« -»Habe ich nicht«, verteidigt sich die Angeklagte, »ich habe nur eine gewisse Leihgebühr erhoben!«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-06-14 17:23:46
In einer Vaterschaftsklage fragt der Richter die junge Mutter: »Können Sie uns vielleicht einen Anhaltspunkt geben?« - »O ja, Herr Richter«, erwidert sie, »ich erinnere mich noch ganz genau. Es geschah bei einem Rosenmontagsball, und der Anhaltspunkt war das Bierfaß!«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-06-14 15:49:42
In Ostberlin steht ein 90 Jähriger Opa vor Gericht. Man hat ihn auf frischer Tat erwischt, als er auf eine Mauer schrieb: Walter Ulbricht ist ein Idiot! Er wird zu zwei Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach der Urteilsverkündung steht der Opa auf und erhebt Einspruch: »Ich habe«, erzählt er dem Richter, »1912 an dieselbe Mauer geschrieben: >Kaiser Wilhelm ist ein Idiot<, und nur ein Jahr Zuchthaus bekommen. 1938 schrieb ich wieder an die Mauer: Adolf Hitler ist ein Idiot und hatte ebenfalls nur ein Jahr Zuchthaus bekommen. Warum aber erhalte ich dieses Mal für dieselbe Tat zwei Jahre?« Da erhebt sich der Richter und antwortet: »Wegen der Beleidigung unseres Staatsratsvorsitzenden bekommen Sie ja auch nur ein Jahr Zuchthaus. Das zweite Jahr aber müssen Sie wegen Verrat eines Staatsgeheimnisses absitzen!«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-06-14 13:06:13
Der Richter fragt den Angeklagten nach seinem Namen. Der Angeklagte: »Schmitz ohne k.« Der Richter schaut verwundert und fragt: »Wie heißen Sie bitte?« — »Schmitz ohne k.« Der Richter: »Aber Schmitz wird doch immer ohne k geschrieben!« Der Angeklagte: »Das sage ich doch die ganze Zeit.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-06-14 12:55:06
»Angeklagter, Sie haben also mit der Zeugin wie Mann und Frau zusammengelebt?« — »Wie Mann und Frau, Herr Vorsitzender ? Daß ich nicht lache! Viel besser, viel besser!«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-06-14 12:48:43
Beim Vaterschaftsprozeß erscheint die junge Mutter in Begleitung ihrer besten Freundin. Gleich zu Beginn des Verfahrens wird diese vom Richter gefragt: »Haben Sie auch eine Ladung bekommen?« - »Nein«, antwortet die Freundin errötend, »mich hat er nur geküßt!«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-06-13 16:40:28
"Pflegt Ihr Freund Selbstgespräche zu führen, wenn er allein ist?", fragt der Vernehmungsrichter die junge Zeugin.
"Ich weiß nicht, Herr Richter. Ich war doch noch nie bei ihm, wenn er allein war."
Eingetragen von: Belcampo am 2006-06-02 01:43:23
"Zeuge, jetzt sagen Sie uns bitte: Wie drückte sich der Angeklagte aus?"
"Er sagte, er habe das Auto gestohlen."
"Sprach er dabei in der dritten Person?"
"Nein, Herr Richter, wir waren allein."
"Sie verstehen mich falsch. Ich fragte, ob er nicht vielmehr gesagt hat: Ich habe das Auto gestohlen."
"Nein, Herr Richter, von Ihnen war überhaupt nicht die Rede."
Eingetragen von: Belcampo am 2006-06-02 01:41:32
Nach der Gerichtsverhandlung sagt der Anwalt zu seinem Klienten: "Tut mir leid, Herr Junker, dass ich nicht mehr für Sie erreichen konnte."
Darauf dieser: "Das macht nichts, Herr Rechtsanwalt, fünf Jahre genügen mir vollkommen!"
Eingetragen von: Belcampo am 2006-06-02 01:39:01
Kohn steht vor Gericht. »Sagen Sie, Angeklagter«, fragt der Richter. »Haben Sie mit der Zeugin wie Mann und Frau zusammengelebt?«
»Daß ich nicht lache!« ruft Kohn. »Wie Mann und Frau? Viel besser, viel besser!«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 15:08:32
Herschel steht vor Gericht wegen Mord. Und er ist
reich. Und er gibt viel, viel Geld aus, damit sein
Rechtsanwalt alle die Geschworenen bestechen kann.
»Sehen Sie zu«, sagt er zu seinem Rechtsanwalt,
»daß ich lebenslänglich bekomme anstatt der Todesstrafe.«
Der Anwalt verteilt Geld und Geld - die Urteilsverkündung ist gekommen.
»Lebenslänglich!« verkündet der Richter.
Überschwenglich bedankt sich Herschel bei seinem Rechtsanwalt. »Sie haben alles für mich getan, alles, aber auch alles, mein Guter«, sagt er.
»Gewiß«, antwortet stolz der Rechtsanwalt. »Hab' ich gehabt eine große Mühe mit den Geschworenen -sie wollten Sie alle freisprechen.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 14:57:36
70 Jahre ist Herschel und 80 ist Kohn. Und nun trifft Herschel den Kohn auf der Straße. »Kohn! Kohn, mein Freundesleben! Habe ich dich zwei Jahre nicht gesehen. Wo bist du gewesen?«
»War ich im Gefängnis.«
»Im Gefängnis? Hast du Alkohol getrunken beim Fahren?«
»Nein.«
»Hast du gemacht betrügerischen Bankrott?«
»Nein.«
»Wofür warst du denn im Gefängnis?«
»Wegen Vergewaltigung.«
»Vergewaltigung?« wundert sich Kohn. »Bei deinem Alter! Das möcht' doch nicht wahr sein!«
»Unter uns gesagt, ist es nicht wahr. Aber habe ich mich so geschmeichelt gefühlt, daß ich nicht wollte widersprechen vor Gericht.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 10:12:23
Moische steht wegen Hühnerdiebstahls vor Gericht. Herschel ist als Zeuge geladen.
»Halten Sie den Angeklagten für einen Hühnerdieb?« fragt ihn der Richter.
Herschel weiß nicht recht, was er sagen soll.
»Also, kommen Sie! Sie müssen die Wahrheit sagen«, fordert der Richter streng.
»Also gut, möchte ich sagen diesen Weg: Der Angeklagte ist zuvorkommend, freundlich, lauter, ehrlich. Aber wenn ich ein Huhn wäre, würde ich mich bei seinem Kommen auf die oberste Stange setzen.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 09:51:54
»Hallo, Isaak«, sagt Uri. »Wie geht's dir denn?«
»Ganz gut.«
»Und wie geht's deinem Sohn?«
»Nuna«, sagt der Angesprochene, »hat er ein Geschäft aufgemacht.«
»Ist ja prima. Was kriegt er denn da so?«
»Zwei Jahre hat ihm der Richter gegeben.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 09:49:48
Da sie ein Stoppschild übersehen hatte, kam die 80jährige Elizabeth Bück
in Chikago vor den Richter. »Sie haben hinter dem Steuer nichts mehr zu
suchen. Bestimmt sind Ihre Augen schlecht«, sagte der.
Da holte Elizabeth Nähzeug aus der Handtasche, fädelte im Nu eine Nadel
ein und überreichte sie dem Richter: »Und jetzt Sie!« Das Verfahren wurde
eingestellt.
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-23 14:56:24
»Sie sind beschuldigt, Ihren Nachbarn unter Schimpfworten in den Wald
getrieben und dort ganz fürchterlich verprügelt zu haben. Sind Sie da nicht
ein bißchen zu weit gegangen, Angeklagter?«
»Ja, das stimmt, Herr Richter! Ich hätte es schon vorher auf der Wiese tun
sollen!«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-23 14:52:39
John wird wegen Beleidigung zu hundert Dollar Geldstrafe verurteilt. »Haben Sie noch etwas zu sagen?« fragt der Richter abschließend. »Das schon«, murmelt John. »Aber das wird mir denn doch zu teuer.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-23 14:41:32
