»Willi, kannst du mir eigentlich sagen, warum die Mädchen beim Küssen immer die Augen schließen?« - »Tja, Herbert, wirf mal einen Blick in den Spiegel.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-25 13:07:28
Es war während der heißesten Zeit des Nahostkrieges. Der israelische Major steht vor der Front.
»Soldaten!« ruft er. »Soldaten, jetzt ist die Stunde der Entscheidung gekommen! Jetzt gibt es keine Wahl mehr. Jetzt gibt es nur eines: Mann gegen Mann!«
In dem Moment meldet sich der kleine Rekrut Eisenstein, der vor kurzem erst aus Deutschland eingewandert ist. »Bitte, Herr Major«, sagt er. »Können Sie mir zeigen meinen Mann?«
»Warum das?«
»Nuna - vielleicht könnte ich mich gütlich mit ihm arrangieren.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 15:11:38
In einem dunklen Vorort von Tel Aviv. Plötzlich - ein Mann mit einer Maske steht vor Isaak Silberstein. »Geld her!«
»Ich hab' kein Geld.«
»Uhr her!«
»Hab' ich keine Uhr.«
»Ring her!«
»Hab' ich keinen Ring.«
»Was hast du denn?«
»Nichts.«
»Verdammt!« flucht der Räuber. »Dann wirst du mich tragen ein Stück.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 15:00:45
Moische wird von einer Polizeistreife in Tel Aviv angehalten - wegen Geschwindigkeitsüberschreitung. Der Polizist besieht sich, den Block unschlüssig in der Hand, den Wagen.
»Also«, sagt er, nachdem er eine Weile den Wagen von allen Seiten beguckt hat. »Also, wenn Sie mir sagen, wie Sie mit diesem alten Karren 140 fahren -dann verzichte ich auf eine Anzeige.«
»Oh, einfach, einfach«, strahlt Moische. »Das sind nur die Reifen.«
»Die Reifen?« wundert sich der Polizist.
»Ja«, sagt Moische stolz. »Die Vorderreifen sind aus Ägypten und die hinteren aus Israel.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 14:59:47
Der General inspiziert die israelischen Truppen auf der Sinaihalbinsel.
»Warum, Herschel, bist du zum Militär gegangen, antworte ehrlich«, fragt er.
Herschel nimmt Haltung an und macht ein offenes Gesicht.
»Es gibt drei Gründe. Erstens liebe ich mein Vaterland Israel über alles. Zweitens gehöre ich zum auserwählten Volk und muß für unser Überleben kämpfen.«
»Schön«, sagt der General, »und was ist der dritte Grund, daß du zum Militär gegangen bist?«
»Drei Militärpolizisten haben mich nachts aus dem Bett geholt.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 14:56:52
»Isaak«, beschwert sich Grün. »Jedesmal, wenn ich dich sehe, riechst du und bist schmutzig. Wird doch' Zeit, daß du mal badest.«
»Nu - bade ich jeden Tag«, entrüstet sich der Zurechtgewiesene .
»Nun gut, nun gut, glaub ich's«, gibt Grün zu. »Aber vielleicht möcht'st du einmal wechseln das Badewasser?«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 14:48:55
21 Jahre ist der Herschel nun alt - und will das Elternhaus sang- und klanglos verlassen. »Undankbares Geschöpf!« schreit sein Vater. »Einfach verschwinden wollen, ohne zu bezahlen.« »Was soll ich denn bezahlen, Vaterleben?« »Nu!« schreit der Vater wütend. »Neun Monate Miete für deine Mutter und Macherlohn für deinen Vater.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 14:44:47
Einwanderungskontrolle in New York. Der kleine Mann im viel zu großen Anzug ist sehr demütig vor dem Einwanderungsbeamten.
»Name?«
»Grünspan.«
»Vorname?«
»Herschel.«
»Geburtsort?«
»Tel Aviv.«
»Religion?«
»Höre Sie, Herr Einwanderungsbeamte«, sagt da der kleine Mann und streckt seine Brust raus. »Heiße ich Grünspan mit dem Zunamen. Heiße ich Herschel mit dem Vornamen. Bin ich geboren in Tel Aviv. Nun frage ich Sie - werd' ich sein ein Hussit?«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 14:43:08
Blau fragt Grün um ein Darlehen von 1000 Dollar, das er möglichst spät zurückzahlen möchte.
»Nun, kann ich dir nicht erfüllen beide Wünsche«, sagt der Gefragte. »Werde ich dir erfüllen einen Wunsch.«
»Du bist doch der Gütigste unter der Sonne«, freut sich der Bittsteller.
»Gut«, sagt der andere. »Verschieb' ich die Rückzahlung von die 1000 Dollar auf unbestimmte Zeit. Den Kredit bekommst du nicht.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 14:40:16
Ein Israeli ist in Übersee zum Geschäftemachen. Und 21 Tage will er bleiben. Es ergibt sich, daß er früher zurückkommen kann.
»Komme drei Tage früher!« telegrafiert er nach
Hause.
Er kommt. Er öffnet die Tür. Im Korridor ist niemand. Im Wohnzimmer auch nicht. Im Schlafzimmer - im Schlafzimmer sieht er seine Frau mit einem wildfremden Kerl liegen.
Sofort geht er zum Rabbi. »Scheiden werd' ich mich lassen«, erklärt er. »Meine Frau hat mich betrogen.«
»Nuna«, sagt der Rabbi. »Laß mich erst mal prüfen die ganze Sache.«
Der Rabbi geht zur Frau. Nach drei Stunden kommt er zurück, triumphierend. »Hast du dich getäuscht!« ruft er schon vor der Tür dem Ehemann zu.
»Wieso hab ich mich getäuscht?«
»Nuna - hat deine Frau das Telegramm nicht gekriegt.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 14:36:19
Isaak will heiraten. Und er geht zum Schadehen, dem jüdischen Heiratsvermittler.
»Möcht ich haben ein junges, liebevolles Weib. Unschuldig, keine Familie«, bittet er. Und schon nach zwei Tagen bekommt er eine Braut vorgeschlagen.
»Der Vater ist tot«, berichtet der Schadehen.
Isaak heiratet das Mädchen. Nach zehn Tagen stürmt er wutentbrannt in das Zimmer des Schadchens. Er haut mit beiden Fäusten auf den Tisch und schreit:
»Hab' ich nicht gesagt, ich möcht ein Mädchen haben ohne Familie?«
»Ja?«
»Und was hast du gesagt? Du hast gesagt, der Vater ist nicht mehr am Leben. Und was erfahr' ich jetzt? Ihr Vater ist im Zuchthaus für lebenslänglich!«
»Nuna«, sinnt der Schadehen und faltet die Hände. »Nu frag' ich dich, Isaak - ist das ein Leben?«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 14:35:19
Der Besitzer des großen Modegeschäftes in Tel Aviv ist außer sich. »Man kann diesen Juden nicht beibringen, was man anzieht«, tobt er. »Alles alte Sachen, nicht ein bißchen Mode. Warum nur, warum?« ringt er die Hände. »Warum zum Beispiel tragen alle jüdischen Männer spitze Schuhe?«
»Ganz einfach«, sagt die Verkäuferin. »Damit sie besser die Küchenschaben in den Ecken tottreten können.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 14:32:20
»Hallo, Uri«, begrüßt Daniel seinen Freund. »Was ich dich fragen wollte, warst du eigentlich schon mal in Tokio?«
»Ich? In Tokio? Nein. Niemals im Leben.«
»Da müßtest du doch den Bankier Rosenheimer gut kennen.«
»Warum soll ich den gut kennen?«
»Nun, nebbich - weil er auch noch nie war in Tokio.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 14:31:17
Zwei Frankfurter Juden unterhalten sich: »Was meinst du, Grün«, fragt der eine. »Wieviel Juden wird's auf der Welt geben?«
»Na ja, an die 15 Millionen.«
»Mh«, sagt Blau, »und wieviel Chinesen?«
»Oh, 850 Millionen.«
»Komisch, komisch«, sagt Blau, »man sieht eigentlich sehr wenig Chinesen.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 14:30:25
Der kleine Isaak macht Schularbeiten.
»Papaleben«, fragt er. »Wieviel sind drei Viertel?« »Drei Viertel?« überlegt Papa, »möcht ich dir sagen,
Sohn - das ist nichts Halbes und nichts Ganzes.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 14:29:48
Blau und Grün treffen sich auf der Straße. Als was arbeitest du denn jetzt?« fragt Grün.
»Ich bin Kunstschütze«, sagt Blau.
»Prima«, freut sich Grün. »Vielleicht kannst du mir was vorschießen und wenn's bloß 100 Dollar sind.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 14:29:20
»Isaak«, fragt der Rabbi. »Kennst du das Geheimnis vom langen Leben?«
»Nee, Rabbi,«
»Man sollte jeden Tag ein paar rohe Knoblauchzehen essen.«
»Nuna, Rabbi - wie soll das bleiben ein Geheimnis?«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 14:28:58
Herschel hat in Israel keine Arbeit bekommen und ist nach Amerika ausgewandert. Nach drei Monaten schreibt er stolz an seine Familie in Tel Aviv: »Ich bin hier dabei, für 30. Dollar am Tag eine katholische Kirche abzureißen. Ein wundervoller Jpb, der auch noch bezahlt wird! Bitte sagt es keinem weiter, ich würde es nämlich auch umsonst tun.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 14:28:02
Silberstein steht am Grab seiner Frau. »Geliebtes Wesen«, schluchzt er. »Würde ich geben meine Hand und mein Bein, wenn ich dich noch einmal sehen könnte im Leben.« Während seines Schluchzens rührt sich am Fuße des Grabes ein Maulwurf, wirft einen Hügel auf und sofort setzt Silberstein den Fuß auf den Hügel.
»Nuna«, sagt er besänftigend. »Spaß wird man doch machen dürfen.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 14:27:29
Der ungeheuer reiche Bankier Silberstein war gestorben. Ein riesiger Begräbniszug geleitet den Millionär zur letzten Ruhe. Isaak geht direkt hinter dem Sarg. Und er weint und er schluchzt zum Gotterbarmen, die Tränen rinnen ihm über die Wangen, fallen auf seinen Hemdkragen.
Einer der Trauernden kann diesen Schmerz nicht fassen und wendet sich teilnahmsvoll an ihn: »Sie weinen so heftig, Sie gehören wohl zur Familie?«
»Nein«, schluchzt Isaak. »Ich gehöre nicht zur Familie, deshalb weine ich.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 13:52:36
Grün fährt mit der Eisenbahn. Zwei unverträgliche, zänkische Damen sind in seinem Abteil.
»Eh, ich muß das Fenster auf haben«, sagt die eine.
»Ich muß es geschlossen haben«, meutert die andere.
»Ich muss es aber auf haben«, sagt die erste, »sonst werde ich ersticken.«
»Und ich muß es geschlossen haben«, trumpft die andere auf, »sonst muß ich erfrieren.«
»Nuna«, sagt Grün. »Da machen wir ein Urteil von Salomon: Machen wir erst das Fenster auf, bis die eine erfriert, dann machen wir es zu, bis die andere erstickt.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 13:50:04
Isaak ist der größte Konservenfabrikant in Israel. Nur ein einziges Töchterchen hat er. Die Sarah heiratet einen Rechtsanwalt. Es dauert keine zwei Stunden, und schon gibt es einen furchtbaren Ehekrach. Töchterchen Sarah kehrt mit Sack und Pack in das elterliche Haus zurück. Sofort ruft der Vater seinen Schwiegersohn an.
»Hab ich Sarah wieder auf den Weg geschickt«, sagt der. »Weil sie ist keine Jungfrau.«
»Nun, wenn sie mich verlassen hat, warum willst du sie zurückschicken?«
»Hast du Jura studiert oder nicht?« fragt Isaak.
»Natürlich habe ich.«
»Dann nimm Sarah sofort wieder ins Ehebett!«
»Warum?«
»Du müßtest wissen«, sagt Isaak, »daß ich angebrochene Büchsen nur zurücknehme, wenn der Inhalt verdorben ist.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 13:10:51
Der alte Silberstein liegt im Sterben. »Meine Tochter, komm her zu mir«, flüstert der Sterbende mit schwacher Stimme. Weinend beugt sich Sarah über den Vater.
»Ich wünsche dir, meine geliebte Tochter, daß du bald einen Mann findest, der dich heimführt«, flüstert Silberstein. Tapfer nickt Sarah unter Tränen:
»Und nun du, Herschel«, fährt Silberstein mit erstarkender Stimme fort. »Du, Herschel, mein Sohn, bist hoffentlich nicht so blöd, daß du jemals heiraten wirst!«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 13:10:08
Moisches Sohn studiert an der Universität im fünften Semester Medizin. Und er wirft mit Fachausdrücken nur so um sich. Auch über Sexualität.
»Hör mal, Moische«, sagt der Vater. »Habe ich dich nicht aufgezogen, habe ich dich nicht studieren lassen, daß du deine Mutter verdirbst mit solche Worte wie: Abtreibung, Onanie und Nymphomanin!«
»Aber Papaleben«, sagt Moische. »Was soll ich den sagen zum Beispiel für Abtreibung?«
»Das ist eine entfernte Verwandschaft.«
»Und Onanie?«
»Das ist - das ist Liebe an und für sich.«
»Aha«, sagt der Sohn. »Aber wie willst du übersetzen Nymphomanie?«
»Ganz einfach«, sagt Moische. »Zwangsläufig.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 13:06:47
»Bist du meschugge, Moses?« schimpft Grünstein. »Bist jetzt 55 Jahre alt und möchtste heiraten ein Mädchen von 19.«
»Warum nicht?« erwidert der Angesprochene.
»Nuna: Bin ich ein Freund von dir. Ein wahrer Freund. Nun muß ich dir sagen, wenn du heiratest in deinem Alter ein so junges Mädchen, dann ist es, wie wenn du kaufst ein Buch, was andere lesen.«
Eingetragen von: Funbold Mark am 2006-05-24 13:03:47
